Mythos Selbstbewusstsein – So geht Selbstvertrauen und Selbstwert stärken wirklich.

Wenn es um Selbstvertrauen, Selbstsicherheit oder einen starken Selbstwert geht, wollen wir alle das gleiche: Jede Menge davon. Und das täglich. Und am besten für immer und ewig. Stimmt’s?

 

Aber was heisst es eigentlich Selbstvertrauen und einen starken Selbstwert zu haben? Und was hat das mit Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit zu tun?

 

In meinen Vorträgen und Coachings merke ich, dass da ganz unterschiedliche – teilweise auch ziemlich verrückte – Ideen darüber bestehen, wie man Selbstvertrauen bekommt und selbstsicher wirkt. Auch werden die Begriffe Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit als Synonyme für die gleichen Zustände verwendet. Um es einfach zu halten, machen wir das hier jetzt einfach auch mal so – auch wenn Selbstbewusstsein nicht zwingend mit Selbstvertrauen gleich zu setzen ist.

 

Denn: Ich kann mir meiner Selbst superbewusst sein. Dabei aber den Blick ständig auf meine Defizite lenken. Das wird nicht gerade meinen Selbstwert oder mein Selbstvertrauen stärken. Auch kann ich selbstsicher sein, aber trotzdem ist mein Selbstwert im Keller. Nämlich dann wenn ich zum Beispiel weiss was ich gut kann, mich darin auch sicher fühle, aber diese Fähigkeiten und damit mich selber nicht wertschätze. Aber halten wir mal den Ball flach und verwenden der Einfachheit wegen selbstbewusst oder selbstsicher sein und Selbstvertrauen haben synonym – die Welt ist ja schon kompliziert genug.

 

Egal also, wie man das empowernde Teil nennt, das einem Superkräfte zu verleihen scheint: Wie bekommt und stärkt man es?

 

Räumen wir dazu mit vier häufigen Mythen auf die das Thema Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein betreffen.

Mythos #1: Selbstvertrauen hat man oder hat man nicht. 

 

Nope. Babies sind Babies. Die Neurowissenschaften zeigen zwar, dass Babies nicht als komplett leere, unbeschriebene Blätter auf die Welt kommen, sie bringen schon erste Persönlichkeitsstrukturen mit. Aber alle haben eines gemeinsam: Ihr Selbstvertrauen wird dadurch geformt, wie sie sich und die Welt kennen lernen. Welche Erfahrungen sie machen, welche Erfolgserlebnisse sie haben.

 

Selbstvertrauen ist also hausgemacht und nicht gegeben. 

 

Was mich immer wieder fasziniert und auch auf meinem Weg immer wieder motiviert hat, dranzubleiben: Guck dir mal die Geschichte derer Menschen an, die du bewunderst. Fast alle von denen hatten harte Zeiten durchzustehen und mussten über sich selbst hinauswachsen um erst zu werden, wer sie heute sind.

 

Eine schwierige Kindheit ist also vielleicht eine Erklärung für einen schlechten Selbstwert aber keine Entschuldigung dafür.

 

Du entscheidest, was du daraus machst. Du entscheidest, ob du den Mut hast, durch deine Ängste und Schmerzen hindurchzugehen um empowert wie ein Phoenix aus der Asche aufzuerstehen oder ob du dich „deinem Schicksal“ ergibst und vor dich hin funktionierst.

 

Was immer deine Geschichte ist -Es ist NIE zu spät, dein Selbstvertrauen, deinen Selbstwert aufzubauen. Mein ältester Kunde war über 70. Fange heute noch an dich Schritt für Schritt zu empowern – denn du bist es wert! Hier mein erster Tipp dazu:

 

Empowerment-Tipp #1: Brust raus – und zwar wortwörtlich.

Eine Power Pose, eine positive Haltung einzunehmen wird dich sofort besser, stärker, selbstsicherer fühlen lassen. Du rollst innerlich gerade schon mit den Augen? Guck dir dieses Video an, dann verstehst du die Wissenschaft dahinter (die gibt es tatsächlich, crazy shit I know).

Mythos #2: Selbstbewusste Menschen sind arrogant und egoistisch.

 

Oh, wie oft erzählen mir Kunden, dass sie ihr Licht lieber etwas dimmen als Gefahr zu laufen, arrogant rüber zu kommen. Und ganz ehrlich: Ging mir ähnlich. Als Kind wurde mir gesagt, ich soll mein Energie etwas zurücknehmen, ich sei sonst zu viel. Einfach ein bisschen mehr wie die anderen sein, normal halt.

 

Bullshit!

 

Natürlich kann man nicht alle wie eine Dampfwalze überrollen. Natürlich respektiere ich die Andersartigkeit meines Gegenübers und gehe darauf ein. Aber never ever again mache ich das auf Kosten meiner eigenen Art. Und auch du solltest das nicht (länger) tun. Denn das kann es echt nicht sein – aus irgendeinem Grund sind wir alle einzigartig auf die Welt gekommen.

 

Glaube an dich und deine Einzigartigkeit. Hab keine Angst deine inneren Diamanten und Perlen stolz in die Welt raus scheinen zu lassen. Denn daran ist gar nichts asozial oder gar narzisstisch. Ein Narzisst ist selbstverliebt und findet eigentlich nur sich selber great (again) – ergo wenn es ein Problem gibt, ist der Narzisst bestimmt nicht daran schuld, weil „hey – I am the great one“.

 

Also ist es eigentlich genau umgekehrt: Authentisch selbstbewusst zu sein, heisst sich deiner Selbst bewusst sein – und zwar deiner Schoki- und auch deiner weniger-Schoki-Seite. 

 

Wir haben alle Anteile in uns, die wir nicht wirklich toll finden. Authentisch selbstbewusst zu sein und einen gesunden Selbstwert zu haben, bedeutet, Verantwortung für dich selber, deine Handlungen und deinen Teil in Beziehungen zu übernehmen.

 

Ergo ist Selbstvertrauen zu haben und selbstbewusst zu sein alles andere als egoistisch. Es ist das Sozialste was du tun kannst.  Es ist sozial, deinen Platz einzunehmen, verantwortungsvoll zu sein und handeln anstatt über die Anderen oder die Welt zu jammern.

 

Empowerment-Tipp #2: Erlaube dir, dich gut zu finden:

Schreib mal 10 Stärken von dir auf. Falls dir das schwer fällt, ist mein Selbstvertrauen-Booster vermutlich genau das Richtige für dich. Klick hier um mehr darüber zu erfahren.

 

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Mythos #3: Eine selbstbewusste Person kennt keine Unsicherheiten. 

 

Wie ich bereits erwähnte: Eine authentisch selbstbewusste Person kennt sich, ihre Stärken aber auch ihre Unsicherheiten. Sie hat grosses Selbstvertrauen, weil sie trotz ihrer Unsicherheiten zu sich steht und an sich glaubt. Sie weiss, was ihr wirklich wichtig ist und setzt sich dafür ein.

 

Selbstvertrauen zu haben, bedeutet eben genau, es nicht sicher zu wissen. Sonst müsst ich ja nicht mutig sein mir zu ver-TRAUEN. 

 

Hast du Selbstvertrauen, weisst du: Was immer auch kommt, ich finde einen Weg um meine Herausforderungen zu meistern.

 

Reality-Check: Das wird dich nicht vor Zweifeln und Unsicherheiten schützen. Du wirst auch als Superselbstbewusste Person deine schlechten Tage haben. Aber du wirst wie eine Katze immer wieder, rechtzeitig und sicher auf deinen Füssen landen. Und genau dieses Wissen darum, lässt dich mutig in dich selber ver-trauen.

 

Empowerment-Tipp #3: Schreib dir mal 3 schwierige Situationen auf, die du überlebt oder gar gemeistert hast.

Siehst du? Du bist immer noch da. Klopf dir dafür mal auf die Schultern und notiere dir, was du für dich aus diesen Challenges gewonnen hast.

Mythos #4: Zuerst kommt das Selbstvertrauen, dann der Erfolg. 

 

Wenn ich doch nur so selbstbewusst wäre wie J-Lo – dann könnte ich auch auf der Bühne stehen. Wäre ich doch nur so selbstsicher wie mein Kollege, dann würde ich denen am Meeting mal meine Meinung geigen …

 

Wie oft schieben wir mangelndes Selbstvertrauen als Grund vor, Dinge nicht zu tun.

 

So läuft das aber leider nicht. Wenn du darauf wartest, dass dir das Selbstvertrauen wie Manna vom Himmel fällt, wirst du vermutlich nie starten. Ganz ehrlich: Neues zu wagen, ist immer ein Risiko und mit Unsicherheiten in dir drin verbunden. Das kennen oder kannten auch J-Lo und deine Arbeitskollegen. Sie verstecken es nur sehr gut oder haben einen Erfahrungsvorsprung, den sie sich aber vermutlich auch unter Unsicherheiten verdient haben.

 

Denken wir zurück an die Babies: Jedes neue „Können“, jedes Erfolgserlebnis stärkt das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit.

 

Am Anfang ist immer die Unsicherheit. Sicher ist nur deine Komfort Zone. Sicher weil bekannt. Wenn du jetzt aber Neues, Magisches erleben willst, echte Transformation erfahren willst, dann musst du da raus. Raus aus der Komfort Zone. Du wirst mit einem unbezahlbaren Boost für dein Selbstvertrauen und deine Selbstsicherheit belohnt werden. Und du wirst deinen Selbstrespekt stärken, weil du dich für dich und deine Träume einsetzt. 

 

Irgendwo, irgendwann musst du einfach springen. Einfach mal anfangen. Hab keine Angst verletzlich zu sein. Das macht dich menschlich.

 

Du musst das auch nicht alleine tun. Es gibt tolle und kraftvolle Tools und Wege, wie du dein Selbstvertrauen zum Glänzen bringst. Ich begleite dich gerne dabei – zum Beispiel in meinem Online-Kurs Selbstvertrauen-Booster.

Zusammenfassung

Selbstvertrauen zu haben, bedeutet nicht, dass du dich immer 100% sicher fühlst oder keine Zweifel mehr hast. Authentisches Selbstbewusstsein zeigt sich daran, dass du es trotz deiner Unsicherheiten wagst, dranzubleiben. Selbstvertrauen ist nicht etwas mit dem du geboren wirst. Es ist immer hausgemacht. Es hilft dir, zu dir zu stehen, egal was da draussen im Leben gerade passiert. Als authentisch selbstbewusste Person bleibst du bei dir, egal wie hartnäckig dein eigener innerer Kritiker oder äussere Umstände dich eines anderen belehren wollen.

 

Selbstvertrauen bedeutet also zu dir und deiner Wahrheit zu stehen. Und das Beste: Selbstvertrauen erschaffst du dir. Du! Du hast die Superpower dazu. Schritt für Schritt wirst du stärker werden. Investierst du in dich und dein Selbstvertrauen, investierst du nicht nur in deine Lebensqualität sondern auch in deine Beziehungen und damit in deine Lieben:  Denn wenn du in deiner Kraft bist, hast du viel mehr zu geben.

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Author Info

Nicole Haut-Cavegn

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