Systemische Aufstellung / Aufstellende(r)

490.00 

Lass alte, limitierende Beziehungsmuster los und erlebe, wie die freier fliessende (Selbst-)liebe empowert!

Eine Familienaufstellung ist eine kraftvolle Methode, dich (und deine Lieben) so zu stärken, dass alle freier und zufriedener werden. Sie ist geeignet für dich, wenn:
  • deine Beziehungen irgendwie häufig schwierig sind
  • du immer wieder in alte Muster verfällst & wie nicht aus deiner Haut kannst
  • du mit deiner Familie im Zwist bist und dich das viel Energie kostet
  • du deinen Selbstwert und dein Selbstvertrauen nachhaltig stärken willst

 

Die nächsten Aufstellungsrunden finden an folgenden Daten statt (rasche Anmeldung empfohlen):

13. August 2022 / 9:oo- ca. 12:30 Uhr

Location: Medaction, direkt beim Bahnhof Kempraten bei Rapperswil-Jona.
Wenn du noch mehr über das Aufstellen wissen möchtest, lies weiter unten im Beschrieb nach oder melde dich bei mir.

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Beschreibung

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“ — J. W. von Goethe.

Wir sind die Summe unserer Erfahrungen – an diesem Zitat ist viel Wahres dran. Die Forschung und Empirie belegt, dass dabei frühkindliche Erfahrungen unsere wesentlichsten Charakterzüge und Verhaltensweisen am stärksten prägen. Um zu überleben, lernen wir früh, was es braucht, damit wir geliebt werden. Denn als Kind heisst überleben dafür zu sorgen, dass man geliebt wird. Ein Kind kann ohne Fürsorge nicht überleben. Also machen wir aufgrund unserer Erfahrungen Schlussfolgerungen, wie wir uns zu verhalten haben um Aufmerksamkeit und Liebe zu bekommen. 

Ich vergleich das gerne mit einem Bild: Wenn wir im Leben etwas gestalten, tun, aufbauen, realisieren wollen, ist das wie wenn wir einen Samen pflanzen. Dieser Samen kommt in die Erde rein. Diese Erde steht für unsere Herkunft, unsere Vergangenheit, die Summe aller unserer Erfahrungen. 

Wir können die Beschaffenheit der Erde ignorieren, dem Samen einfach gut Wasser, Sonne und Dünger geben und häufig reicht das auch aus um eine schöne Blume wachsen zu lassen. Doch genauso häufig läuft das zäh, die Blume will nicht recht wachsen und wir versuchen noch mehr oder weniger Wasser zu geben, versuchen einen anderen Dünger aber es wird einfach nicht richtig. Kennst du das auch?

Meiner Erfahrung nach lohnt es sich dann, die Erde zu „durchlüften“. 

Wann immer du also ein Muster erkennst in deinem Leben, dass du irgendwie – trotz diverser Anstrengungen – einfach nicht los wirst und du langsam ratlos bist was tun, dann kann es sein, dass du mal deine „Erde“ anschauen solltest, wenn du endlich Veränderung bewirken willst.

Genauso, wenn deine Beziehung zu deinen Eltern schwierig oder anstrengend ist. Das muss echt nicht sein. Und kostet viel Kraft, die du anders besser gebrauchen kannst. Ohne Wurzeln keine Flügel – auch da steckt viel Wahrheit drin. 


Wenn du selber Nägel mit Köpfen machen und selber dein Anliegen aufstellen möchtest, dann klicke hier und melde dich für ein Gespräch mit mir an, falls wir uns noch nicht ausgetauscht haben. Kostenpunkt einer Aufstellung inkl. Vorgespräch und Nachgespräch: 490 €:

  • Für das Vorgespräch rechne etwa 30 Minuten ein
  • Die Aufstellrunde dauert meistens von 9-ca. 13:30 Uhr
  • Das Nachfassgespräch dient dem Transfer in den Alltag und dauert ca. 60 Minuten. 

Der Aufsteller findet in der Gruppe statt. Damit wir genügend Stellvertreter haben, bringe bitte eine Begleitperson mit und teile mir ihren Namen und Emailadresse mit. Diese Person darf kostenlos teilnehmen. Alle weiteren Begleitpersonen können hier sich selbständig anmelden. 

Im Aufsteller nehmen wir die frühkindlichen Prägungen unter die Lupe. Fokussiert auf das von der aufstellenden Person definierte Thema stellen wir ihre Familie auf und reorganisieren das sichtbar gemachte innere Bild der Aufstellenden, so dass sie frei wird von limitierenden Dynamiken und er-wachsen ihr Leben verändern kann.

Wir alle leben in den verschiedensten Systemen: In der Arbeit, zuhause, im Verein … Als Teil dieser Systeme prägen wir diese mit und umgekehrt prägen sie uns – einige bestimmen wesentlich mit, wie wir uns entwickeln.

 

Das wohl prägendste System ist das eigene Herkunftssystem, da wo wir Kind waren; unsere Herkunftsfamilie. Dort lernten wir, was richtig und was falsch ist. Wie wir uns verhalten müssen um beachtet und geliebt zu werden. Dort lernten wir, wie Beziehungen auszusehen haben und wie wir die Welt wahrzunehmen haben.

 

Dabei sind viele Dynamiken dabei, die äusserst förderlich für unser Aufwachsen waren. Liebevolle Verbindungen zu den anderen Systemmitgliedern, die wichtigsten (im klassischen Fall) der eigene Vater und die eigene Mutter. Auch wenn wir es zu Hause „gut hatten“, gibt es häufig auch Dynamiken, mit denen wir uns heute als Erwachsene selber im Wege stehen. Wir limitieren uns mit inneren Vorstellungen und Gefühlen, die wir aus unseren Erfahrungen in der Kindheit geschlussfolgert haben: Wie wir uns, Beziehungen und die Welt mit einer limitierten Sicht wahrnehmen und auf dessen Grundlage uns verhalten und damit unseren Alltag gestalten.

Diese Dynamiken mögen zwar alt sein, aber sie sind nicht in Stein gemeisselt.

In der systemischen Aufstellungsarbeit entdecken wir hinderliche Dynamiken und lösen diese auf, so dass die heute erwachsene Person endlich frei ist, ihr Leben selbstbestimmt zu leben.

 

Dabei gibt es keine Schuldzuweisungen – die helfen niemandem. Das System wird für die aufstellende Person „gesund“ gestellt – die anderen im System involvierten Personen werden nicht „verändert“, sie sind wie sie sind aber es kann endlich auch mal was gesagt werden, was sonst nicht angesprochen werden kann. Den Kropf zu leeren und seinen Standpunkt einzunehmen macht frei.  Entscheidend ist, wie die aufstellende Person die Beziehung zu dieser Bezugsperson mit der Aufstellung heilt, in dem die Person alles Hinderliche loslässt und die Beziehung neu wahrnehmen kann.

 

Klingt kompliziert? Machen wir ein paar Fall-Beispiele (es gäbe hunderte und jedes wieder ganz anders):

 

Beispiel 1:

Wenn ein Mädchen früh bemerkt, dass es die Aufmerksamkeit ihres Vaters nur dann bekommt, wenn sie ein besonders „gutes“ Mädchen ist und etwas geleistet hat, macht sie die Schlussfolgerung: „Ah, wenn ich schön brav bin und gute Noten heimbringe und die beste im Turnen bin, dann hat Papa mich lieb. Also besser schön brav und die beste sein, damit Papa mich auch lieb behält. „

Da die Taktik immer wieder mal aufgeht, wächst eine junge Frau heran, die – und das ist the good side of it – ehrgeizig und zielstrebig ist und viel erreicht. Häufig bezahlt sie dafür aber einen hohen Preis: Sie ist ständig innerlich unruhig und sich selber nie genug. Wenn sie nicht etwas leistet, besser ist als die anderen, fühlt sie sich leer, verloren, unruhig – kein Wunder, der kindliche Anteil denkt, sie läuft Gefahr nicht mehr geliebt zu werden. Dadurch erkennt sie ihre eigenen Grenzen nicht und erschöpft sich selber immer wieder, was sie bis zum Burnout führt.

 

Beispiel 2:

Die junge Frau hätte gerne eine Beziehung, es will aber irgendwie nicht klappen. Sie startet immer wieder neu, aber keine Beziehung will wirklich halten. Die Aufstellung ergibt, dass sie „Daddy’s Girl“ ist und ihr Vater wie den Platz für einen Partner in ihrem Leben besetzt. Erst die Klärung der Rollen und das Einnehmen des richtigen Platzes macht die Frau frei für eine verbindliche Beziehung zu einem anderen Mann.

 

Beispiel 3:

Das jüngere Kind ist behindert und bekommt alle Aufmerksamkeit. Das ältere Kind kommt zu kurz. Es fängt an, zu rebellieren, um auf sich aufmerksam zu machen. Als Kind sind das kleinere Unfälle, die es baut, als Erwachsener, daran gewohnt, dann Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn man für Unruhe sorgt, kommt delinquentes Verhalten dazu.

 

Beispiel 4:

Die Mutter-Sohn-Beziehung ist so eng, dass auch im Leben als Erwachsener gar keine Frau an der Seite des heute erwachsenen Sohnes Platz hat. Von aussen ist das gar nicht sichtbar, der junge, attraktive Mann ist alles andere als ein Muttersöhnchen. Da der Vater seinerzeit aber nicht da war für die Mutter, häufig fremd ging und die Mutter sich alleine fühlte, ist der Sohn in die Schuhe des Vaters getreten. Mama ist und bleibt die Beste, Einzigste. Auch wenn der erwachsene Sohn gerne eine neue Beziehung hätte, lässt der kindliche Teil in ihm das nicht zu, weil der Platz schon besetzt ist da sonst Mama ja alleine wäre.

 

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