Stress und Angst loswerden – mit dieser Atemübung klappt’s besser

Stress und Angst loswerden

Stress und Angst loszuwerden ist gar nicht so einfach, vor allem wenn du bereits mitten im Drama drin bist. Egal wie reflektiert oder souverän du sonst bist, bist du bereits im Stressmodus, bist du wieder im Neandertaler-Modus:

Wenn wir Angst haben oder wütend sind schaltet sich unser präfrontaler Cortex – der Teil deines Gehirns, der dich reflektieren oder den Verstand walten lässt – auf Pause und unser Reptilienhirn übernimmt die Kontrolle. Wir folgen dann „wie ein Tier“ unseren Impulsen und werden von Emotionen wie Angst oder Wut gesteuert. 

Ist unser Hirn im Stressmodus, ist Drama in da house.

Ganz egal was dich dabei getriggert hat, ganz egal was im Aussen gerade für ein Sturm tobt: Du reagierst auf negativen Impact immer mit der gleichen Stressreaktion, die genau nur 3 Varianten kennt:

Kämpfen, Flüchten oder Totstellen oder in der Sprache der 2020-er Jahre: Dein Gegenüber anschreien, Binge Netflixen oder die Rotweinflasche(n) kippen. 

Das Problem dabei ist, dass dein Hirn keine Nivellierung dieser Reaktion kennt. Egal ob gerade der Säbelzahntiger vor der Tür steht oder ob nur eine Deadline näher rückt: Es feuert immer das gesamte Programm. Und das kostet dich Energie, vernebelt deine Denkleistung und Souveränität und limitiert dich auf allen Ebenen.  

Stress und Angst sieht man deiner Atmung an

Bist du im Stressmodus, atmest du flach in der Brust. Dein Atemtempo wird schneller. Das heisst, deine Atmung reagiert auf deinen inneren Zustand und passt sich an. 

Aber das wirklich Interessante an der Sache ist, dass dies auch in die umgekehrte Richtung funktioniert:

Wenn du bewusst deine Atmung veränderst – wie ich dir im Video zeige – dann verändert sich auch dein innerer Zustand.

Mit der Bauchatmung sendest du ein deutliches Signal an dein Hirn. Das läuft dann in etwa so ab (es folgt ein neurologisch stark vereinfachter, abstrahierter, nicht ganz ernstzunehmender Dialog): 

Du so (tief in den Bauch atmend): Hey, Chef da oben – ich bin nicht in Gefahr. läuft bei mir. Oder denkst du, ich könnt sonst so gechillt atmen?

Und dein Hirn so: Boah, krass. Voll entspannt alles. 
Daraufhin ruft dein Hirn quer durchs Nervensystem: Hey, Leute, alle Mann abrücken. De-Eskalation, De-Eskalation!

Und „alle“ gehorchen: Dein Blut fliesst wieder zurück in deine Organe, dein Muskeltonus reduziert sich, du kannst wieder klarer denken … kurzum: Du fühlst dich viel besser und du hast die Zügel wieder in der Hand.

Persönlichkeitsentwicklung hilft gegen Stress und Angst

Ich hab drei Burnouts und weitere Dramen überlebt, glaub mir, Persönlichkeitsentwicklung hat mir das Leben gerettet. Und ja, es ist wissenschaftlich belegt: Du kannst dich jederzeit verändern – auch deine Persönlichkeit. Dein Hirn ist wie Knete und damit formbar. Das heisst in der Fachsprache Neuroplastizität (eben Hirn-Knete).

Unser Hirn ist nicht in Stein gemeisselt, sondern es verändert sich ständig und das Beste: Wir können steuern, in welche Richtung wir es gestalten. Deinem Hirn ist es dabei sch**egal ob du gerade Golfen, Tanzen, Mathe lernen oder eben deine Persönlichkeit verändern willst – es lernt und entwickelt, was du fokussierst und trainierst. Und es macht dabei immer das Gleiche: Neurale Strassen in deinem Hirn zu bauen. Und das egal wie alt du bist.

Auch schlechte Angewohnheiten hast du dir irgendwann mal angewöhnt.

Wenn du das verstanden hast, hast du – sorry – keine Ausreden mehr. Denn auch alle „schlechten“ Angewohnheiten hast du dir irgendwann mal angewöhnt – die sind auch nicht über Nacht so hartnäckig geworden.

Selbst mangelndes Selbstvertrauen oder innere Unsicherheiten und Ängste bauen auf alten Mustern in dir, die erst mit der Zeit und der Erfahrung zu deinen treuen Gefährten wurden und dich jetzt durch äussere schwierige Umstände triggern können.

Stress und Angst sind schlechte Ratgeber.

Entscheide nie aus der Angst oder Wut heraus. Du bist dann einfach nicht in deiner Superpower und die Gefahr, dass du nachher viel Glas zerbrochen hast, ist gross.
Hol dich mit der Atemübung runter. Schlaf einmal drüber.

Und last but not least:

Empowere dich und investiere in deine Persönlichkeit, wenn du dich gut fühlen und positive Resultate für dich und deine Liebsten erzeugen willst.


Self-Empowerment ist theoretisch einfach zu lernen.
In der Praxis stehen wir uns aber gerne selbst im Weg: Innere Einstellungen und blinde Flecken in eigener Sache lassen uns energieraubende Umwege nehmen, prokrastinieren und im Hamsterrad stecken bleiben.

Kommt dir das bekannt vor? Dann hol dir einen Sparringpartner. Mit mir als Coach an deiner Seite findest du gezielt die wichtigsten mentalen und emotionalen Triggerpunkte, entspannst diese nachhaltig und wirst frei, du selbst in deiner kraftvollsten Version zu sein. Melde dich hier für ein kostenloses Vorgespräch an, wenn du bereit bist, dieses Abenteuer zu starten. 

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